logo   Komitee unabhängiger Wiener Ärztinnen und Ärzte

6. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte lehnt jede Einschüchterung der Kollegenschaft durch Vertragspartner oder andere Institutionen auf das entschiedenste ab.

7. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte vertritt aber nicht nur kompromisslos die Rechte der Ärzteschaft und der einzelnen Kollegen gegenüber dem Staat und den Sozialpartnern, sondern es setzt auch die absolute Sauberkeit jedes einzelnen Kollegen gegenüber diesen gleichen Sozialpartnern voraus, nur unter solchen Umständen können die Rechte der Kollegenschaft energisch vertreten werden.

8. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte lehnt den ständigen Kleinkrieg mit den Krankenkassen ab. Das höchste Ziel ist der Honorarfriede, der aber nur durch Honorargerechtigkeit auf lange Sicht garantiert werden kann. Um dies zu erreichen wird das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte jedes Mittel im Rahmen der Gesetze und im Rahmen des ärztlichen Ethos anwenden und alle notwendigen Maßnahmen konsequent durchführen.

III. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte

9. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte ist eine standespolitische Vereinigung und parteiunabhängig. Seine Aufgabe ist jede Förderung der ideellen und wirtschaftlichen Belange der Ärzteschaft. Im Rahmen des Komitees und der Aufgaben, die Komiteemitglieder in der Ärztekammer zu erfüllen haben, sind persönliche, parteipolitische bzw. Interessen anderer Organisationen oder Institutionen hintanzustellen und ist einzig und allein dem Interesse des Standes zu dienen. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte achtet jedoch die persönliche, parteipolitische Meinung jedes Kollegen.

10. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte betrachtet es als seine Aufgabe, das Ansehen der Ärzteschaft in der Öffentlichkeit zu heben und erachtet standespolitische Erfolge wesentlich wichtiger als fraktionspolitische. Das Interesse des Komitees unabhängiger Wiener Ärzte ist dem des Ärztestandes untergeordnet.

11. Das Komitee unabhängiger Wiener Ärzte betrachtet die Veröffentlichung aller für den Ärztestand wesentlichen Tatsachen als eine Verpflichtung, hat aber auch schonungslos alles aufzudecken, was den Interessen des Ärztestandes zuwiderläuft, es sei denn, dass durch die Veröffentlichung der Ärzteschaft nicht etwa Schaden zugefügt werden könnte.

 

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